Innenausbau - Schreinerei Helmut Reinel - 94060 Pocking

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:


Wohnen ohne Hindernisse
Barrierefreies Bauen hat meistens den Beigeschmack von Alter, Behinderung oder Krankenhaus. Doch Wohnen ohne Hindernisse ist auch modern und jung.

Machen Sie den Selbstcheck: Können Sie einen Kinderwagen problemlos in alle Wohnräume schieben, ohne Stufen zu überwinden oder in Türen stecken zu bleiben? Können Sie einen Stuhl neben die Toilette stellen? Haben Sie vor den Unterschränken in der Küche 150 Zentimeter Bewegungsfreiheit? Nein? Dann ist Ihr Haus oder Ihre Wohnung nicht barrierefrei gebaut. Nur wenige Menschen befassen sich heute mit diesem Thema. Zu nah ist der Gedanke an das Altwerden oder an eine Behinderung.

Dabei machen Barrieren, Hindernisse und Stolperfallen in den eigenen vier Wänden das Leben nicht nur im Alter schwerer. Nicht umsonst ist eine barrierefreie Bauweise in öffentlichen Gebäuden schon lange vorgeschrieben. Nachträglich ist der Umbau meist teuer. Darum ist es nur klug, sich schon vor Baubeginn Gedanken zu machen. Das bringt nicht nur im Alter mehr Sicherheit und Bequemlichkeit, sondern auch in jungen Jahren ein Plus an Komfort. Vor allem beim Innenausbau können wir wertvolle Ratschläge geben. Wir wissen, worauf man achten sollte:


Stufen:
Stufen und Türschwellen sind die größte Stolperfalle. Darum sollten sie vermieden oder beseitigt werden. Nicht nur Rollstuhlfahrer wissen das zu schätzen. Jede Fahrt mit dem Kinderwagen wird ohne unnötige Erschütterungen zum Vergnügen für Schieber und Kind. Zudem heben die meisten Menschen beim Gehen die Füße nur minimal an. Mit den Schwellen werden also auch schmerzhafte Stolperfallen beseitigt.

Durchgänge:
Ineinander übergehende Räume mit großzügigen Durchlässen und einheitlichem Fußboden vermitteln auch in kleinen Wohnungen das Gefühl von Weitläufigkeit. Wer nicht gleich ganze Wände herausreißen kann, sollte darauf achten, dass Türen und Durchgänge mindestens 80, besser 90 Zentimeter breit sind. So kommt man auch mit Einkaufstaschen bepackt problemlos um die Ecke. 

Türen:
Breite Türen erleichtern bereits den Einzug in eine neue Wohnung, wenn man beim Möbel- und Kistenschleppen nicht ständig an den Türzargen hängen bleibt. Das gilt auch, wenn man später einmal umräumt. Auch in der Wohnung erleichtern automatische Türöffner das tägliche Leben. Sie lassen sich nachträglich in (fast) jede Innentür einbauen. Am besten eignen sich natürlich Schiebetüren. Diese bieten noch einen weiteren Vorteil: Der „tote“ Raum hinter der Tür kann endlich sinnvoll genutzt werden. Türen zum Bad oder zur Küche sollten nach außen aufgehen. So kann eine gestürzte oder ohnmächtig gewordene Person nicht mit ihrem Körper die Tür blockieren.

Bewegungsfläche:
Überall in der Wohnung sollte Platz für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit vorhanden sein. Als Richtgröße und Mindestforderung bietet sich der Platzbedarf an, den ein Rollstuhl zum Manövrieren braucht. Auch wenn man selber hoffentlich nie darauf angewiesen sein wird, erleichtert ein großzügig bemessener Raum die Bewegung im Alter und im Alltag.


Als zertifizierter Fachbetrieb für Bodenverlegung wissen wir, wovon wir sprechen ...


Der schönste Aufstieg

Treppen sind mehr als nur Mittel zum Zweck. Sie sind Design- und Wohnobjekt.

Das Treppen- oder Stiegenhaus ist der Mittelpunkt des Hauses. Dem wurde in antiken Kultstätten, Schlössern, Palästen oder größeren Hotels Rechnung getragen. Während Architekten die Treppe in älteren Reihen- oder Einfamilienhäusern meist in den Vorraum oder die Diele verbannt haben, findet man sie heute wieder öfter im Wohnraum. Hier wird sie nicht mehr nur als notwendiges Übel akzeptiert, um von einem Stockwerk zum anderen zu gelangen. Moderne Holztreppen lassen sich perfekt in die Wohnumgebung integrieren. Ob gerade, gewendelt oder im Bogen – richtig geplant wird der Aufgang zum Designobjekt. Klare, schlichte Linien kennzeichnen die heutige Treppenarchitektur. Die Zeiten der früheren „Gefängnisstangen“ und wuchtigen Steinstufen sind vorbei. Stattdessen sorgen freitragende Treppen mit schmalen Handläufen aus Holz, Edelstahl oder sogar Glas für ein dezentes, luftiges und offenes Raumgefühl. Holz ist das klassische Material für die Treppe. Es verleiht eine gemütliche Atmosphäre und ist auch dem ständigen Treppauf und Treppab gewachsen. Vollholztreppen, bei denen Stufen und Tragwerk aus Holz gefertigt sind, gehören zum Standard der Schreinertreppe. Um den täglichen Belastungen standhalten zu können, bestehen hochwertige Treppen meist aus Harthölzern wie Eiche, Buche oder Ahorn.

 




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü